Never stop dreaming
Traumfänger basteln für Hochzeit, Taufe & Co.
Traumfänger sehen nicht nur hübsch aus, sie sind auch ein Symbol des Schutzes und der Einheit. Über unsere Schlafstätten gehängt, fangen sie böse Träume ab, die mit der aufgehenden Morgensonne neutralisiert werden. Gute Träume schlüpfen durch die Mitte des Netzes hindurch und gleiten nachts an den Federn sanft zu uns hinab. Eine fantastische Vorstellung. Kein Wunder also, dass Traumfänger rund um den Globus in den verschiedensten Variationen und für die unterschiedlichsten Anlässe beliebt sind. Wir zeigen, wie man sie ganz einfach selbst gestalten kann.
Das wird gebraucht:
- Holz- oder Metallring in gewünschter Größe (hier: 30 cm),
alternativ kann aus Weidenzweigen selbst ein Reifen gebunden werden. - Weiße Wolle
- Div. Schleifenbänder aus Seide, Spitze u. ä.
- Federn (Natur- oder Kunstfedern)
- Holzperlen (natur und farbig)
- Bastelkleber
- Schere
- Optional: Wollnadel
So wird’s gemacht:1 | Ring vorbereitenEin Ende des Wollfadens gut am Ring verknoten und zusätzlich mit ein wenig Bastelkleber fixieren. Von dort ausgehend nun den gesamten Ring eng umwickeln.
Wieder beim Anfang angekommen, den Faden abschneiden, verknoten und nochmals fixieren.
2 | Netz webenFür einen 30 cm-Ring braucht man ca. 6 m Wollfaden. Das eine Ende des Wollfadens wird am oberen Ende des Rings verknotet und fixiert. Wenn gewünscht, kann für das Weben eine Wollnadel verwendet werden, da das Netz zur Mitte hin deutlich enger wird. Es geht aber auch ohne.
Den Ring per Augenmaß in gleichgroße Abschnitte (hier sind es 10) einteilen und markieren. Jetzt wird gewebt: Ausgehend von dem ersten Knoten den Faden bis zur nächsten Markierung ziehen, oben über den Ring legen und unten hindurch zurückführen (zwischen Ring und Faden). Es entsteht eine Schlaufe um den Ring herum (siehe Bildergalerie).
Faden straffen und weiter zur nächsten Markierung. Dort wieder eine Schlaufe legen, straffen und weiter so, Schlaufe für Schlaufe, bis die erste Runde beendet ist. Um den ersten Ring zu schließen / mit dem Anfang zu verbinden, muss von hinten durch den ersten Abschnitt gefädelt und geschlauft werden.
Ab jetzt geht es immer gleich weiter: Die Schlaufen werden nun aber nicht mehr um Ring, sondern in die Mitte des Fadens aus der ersten Runde gesetzt. Nicht irritieren lassen – das Muster ist nach zwei bis drei Schlaufen schnell erkennbar (siehe Bildergalerie). Jedes neue Rundenende wird auf die gleiche Weise verschlossen wie die erste Runde.
3 | Perlen einarbeitenWer möchte, kann während des Webens Perlen einarbeiten. Dazu einfach die Perlen an den gewünschten Stellen auf den Faden ziehen. Fixiert werden sie durch die Webschlaufen.
4 | Netz verschließenIst die Öffnung in der Mitte des Netzes klein genug, einfach am Ende der letzten Runde anstelle einer Schlaufe den Faden verknoten und mit einem Tropfen Bastelkleber fixieren. Den Rest der Wolle abschneiden.
5 | Traumfänger schmückenBänder und Fäden auf unterschiedliche Längen zurechtschneiden. Zur Orientierung: Hier ist das längste Band ca. 45 cm (plus Feder), die Abstufungen sind jeweils um ca. 5 cm kürzer. Die Federn werden an einem Ende der Fäden / Bänder verknotet und fixiert, die Perlen helfen beim Verdecken der Knoten. Alle Bänder und Fäden werden abschließend in regelmäßigen Abständen an der unteren Hälfte des Rings befestigt. Farben, Abstände und auch die Menge der Fäden und Bänder einfach so wählen, dass das Ergebnis am Ende gefällt!
Viel Spaß beim Nachmachen und erholsame Träume!